ADHS Elterntraining
Warum ist das Elterntraining so hilfreich, bzw. so kann ich Ihnen helfen!
Die Behandlung unserer Kinder sollte multimodal erfolgen, das heißt, es sollten parallel mehrere Behandlungsschritte durchgeführt werden ( Psychotherapie, Psychosoziale Interventionen, Elterntraining, Pharmakotherapie). So kann gewährleistet werden, dass das Kind/der Jugendliche ganzheitlich behandelt, unterstützt und gefördert wird.
Eltern sollten die Symptome durch ihre erzieherische Steuerung positiv beeinflussen können. Sie müssen wissen, dass Sie nicht schuld an der Krankheit Ihres Kindes sind. Aber Eltern können die Situation verbessern und so anstrengende Zeiten gut bewältigen.
Eingehende und umfassende Information aller beteiligten Personen über ADHS ist ein wesentlicher Bestandteil jeglicher Therapie.
Betroffene werden von mir über die Art der Störung (ADHS ist keine Geisteskrankheit, kein Schwachsinn, und keine Faulheit), die Symptome, die möglichen Schwierigkeiten im Alltag und etwaige Behandlungsmöglichkeiten in Kenntnis gesetzt und auf ihrem Weg begleitet.
Unsicherheiten und Befürchtungen sollen in Stärken umgewandelt werden. Das Zusammenleben wird im Laufe des Elterntrainings immer besser. Sie können positive Verhaltensweisen und Stärken Ihrer Kinder wieder intensiver wahrnehmen. Sie können Ihren Kindern helfen, sich selbst besser zu steuern, besser Kontrolle über sich zu erlangen und die Impulsivität richtig einzusetzen.
Scheuen Sie sich nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen-damit setzen Sie den ersten Schritt auf dem Weg zu Ihrem Ziel.
Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Kennen Sie dieses wunderbare Bild von Reinhard K. Sprenger: "Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen."?
Wie läuft ein Elterntraining ab, bzw. wie werden Eltern kompetente Therapiepartner?
Ziel des Elterntrainings ist es, gemeinsam mit Ihnen hilfreiche Fördermöglichkeiten und konkrete Bewältigungsstrategien für die positive Entwickung Ihres Kindes zu erarbeiten!
Im ersten Gespräch ist es Ziel, Sie kennen zu lernen, sowie Sie über ADHS richtig aufzuklären.
Als Unterstützung im Elterntraining dient mir das THOP Programm, welches mittlerweile zum Standard in der Arbeit mit Kindern/Eltern mit der Diagnose ADHS geworden ist. Es ist ein Programm für Kinder mit hyperkinetischen und oppositioniellen Verhaltensproblemen.
Das THOP Programm enthält viele einzelne Bausteine, um das Problemverhalten weitgehend auszuschalten bzw. zu verbessern.
Meine Aufgabe ist es, die richtigen Bausteine und somit das für Sie passende Therapieprogramm zusammen zu stellen, und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.
Als Eltern erhalten Sie Material zur Unterstützung im Alltag sowie kleine Hausaufgaben, welche Sie teils gemeinsam mit Ihrem Kind, teils auch alleine erledigen, die zur Förderung des Familienlebens beitragen sollten.
Die weiteren Schritte sind in Einzelstunden mit Ihrem Kind zu arbeiten (kindzentrierte Interventionen, Konzentrationstraining, Spielzeit).
Die Spielzeit müssen sich die Kinder im Training erarbeiten. Zu Beginn haben die Kinder Spielmarken für 10 Minuten Spielzeit. Bei störendem Verhalten verlieren sie jeweils 1 Spielmarke, d.h. 1 Spielminute. Die verbleibende Spielzeit verbringen wir mit einem Spiel nach Wahl des Kindes.
Meist ist es im Rahmen des Elterntrainings auch notwendig, die Schule Ihres Kindes zu besuchen, um mit dem zuständigen Lehrkörper ein Gespräch zu führen. Auch hier kläre ich den Lehrkörper über das Krankheitsbild ADHS aufund bespreche das Problemverhalten des Kindes. Basierend darauf arbeite ich hier die unterschiedlichsten Materialien mit dem Lehrkörper durch.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Eltern, der Schule und mir ist Voraussetzung für einen guten Erfolg.
Zu Beginn eines Elterntrainings kann ich keine genaue Angaben machen, wieviele Einheiten notwendig sein werden. Jedoch kann man im Schnitt mit 20 Einheiten rechnen.
Kontakt
Tel: 0660/7619452
Mail:
Web: www.stehaufmaennchen.at
